Sardinien – Teil 1

Erste Eindrücke und erste Pannen

Nach einer leicht verzögerten Abfahrt, aufgrund einiger kleiner Pannen (Wasserleitung undicht, Bruch der Ölablassschraube für das hintere Vorgelege und Bremslicht defekt), brachen wir am Freitag, den 17.März 2017, Richtung Sardinien auf. Wir fuhren über die Schweiz nach Italien, da die Maut für Fahrzeuge >3,5 t in Österreich deutlich teurer wäre (ca. 60€), als die Schwerlastabgabe (25€) in der Schweiz.

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Am Sonntag darauf kamen wir mittags im Hafen von Livorno an und begaben uns auf die Suche nach Tickets. Die Tagfahrt am Montagmorgen, von Livorno nach Olbia, mit GrimaldiLines war die günstigste Alternative, die wir buchten. Die Überfahrt dauerte ca. 8 Stunden und wir kamen während der Überfahrt mit vielen netten Menschen ins Gespräch.

Am Abend haben wir unseren ersten Stellplatz, einen kleinen Spot am Meer, in der Nähe von Palau gefunden.

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Nach der ersten Verschnaufpause fuhren wir weiter nach Capo Testa. Wieder fanden wir direkt am Strand einen schönen Platz. Die erste Panne drohte, denn das bereits abgedichtete Wasserleitungsende tropfte wieder. Benny hat es notdürftig mit Dekalin gestopft, was aber leider nicht von langer Dauer war.

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Am nächsten Tag ging es ein Stück weiter Richtung Süden. Wir entdeckten einen wunderschönen Dünenparkplatz direkt am Strand von Rena Majore. Die erhoffte, schnelle Fahrt über die einzelne Düne erwies sich als festgefahrene Situation. Also, Luft aus den Reifen ablassen, Unimog ausbuddeln und das Ganze nochmal von vorne.

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Nach einem ausgedehnten Dünenspaziergang am Strand, hörten wir die Wasserpumpe, die wir vergessen hatten auszuschalten. Schnell schauten wir in den Innenraum und sahen das Dilemma. Circa 40-50 Liter Wasser sind durch das gestopfte Wasserleitungsende in den Innenraum gelaufen. Glück im Unglück war, dass wir schräg standen und fast alles in die Duschwanne geflossen ist und der Wäschekorb den Rest aufgefangen hatte. Schnell den Duschwannenstopfen gezogen und erste Pannenbewältigung betrieben. Da es schön sonnig war, konnte die Wäsche im Sand trocknen und alles ausbaut werden. Der Kunststoff-Weinkorken vom Vorabend wurde zweckentfremdet. Zurechtgeschnitten erwies er sich als guter Stopfen für das Wasserleitungsende. Mal schauen wie lange es hält. Nachdem über Nacht das Holz abgetrocknet war, sägte Benny die Holzverkleidung des Toilettenausschnittes aus, um an die Armaturen zu kommen und den Schaden besser beurteilen zu können. Das Ausmaß hielt sich in Grenzen. Benny baute aus dem herausgesägten Brett zwei Streben und setzte sie ein. So haben wir dadurch sogar einen neuen kleinen Stauraum hinzugewonnen.

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Leider hatte sich durch den Wassereinbruch unser Frischwasser extrem minimiert. Wir wollten noch einen Tag bleiben, also haben wir mit Meerwasser gekocht.

Am nächsten Tag ging es nach Argentiera. Eine Geisterstadt. Verlassene und verfallene Häuser, eine alte Mine und dazwischen ein kleines schönes Café, in dessen Innerem man nicht denken könnte, man ist in einer Ruinenstadt. Eine Anzeigentafel klärte über die Belastung des Strandes und des Meeres mit Gefahrstoffen, wie z.B. Arsen, auf und warnte vor dem längeren Aufenthalt am Strand. Diese stammen vermutlich aus dem Minenabbau. Wahrscheinlich stoppte deswegen auch der Bau einiger Hotels und Anlagen für den Tourismus. Aber dennoch leben hier Menschen, wir wurden sogar mit einem „Grüß Gott“ begrüßt.

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Ganz in der Nähe von Argentiera hielten wir an einem herrlichen Offroad-Park und verbrachten dort ein paar Tage. Dort stockten wir erstmal unser Gewürzregal mit dem, in Massen, wild wachsenden Rosmarin auf. Mit der herzlichen Schweizerin Sarah haben wir einen lustigen Abend bei „Mirto und Pane“ verbracht, bevor es uns weiter südwärts trieb.

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10 Einträge zu „Sardinien – Teil 1

  • Vielleicht hätten wir doch noch ein paar Geländefahrten durchführen müssen. Denkt dran, ihr habt Allrad, Differenzialsperre und ein Gaspedal. Grüße Rolf

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  • Toll, toll. Bis auf die kleinen Pannen, die der Allroundhandwerker ja selbst beheben konnte wünschen wir euch weiterhin schöne Glücksmomente und alles Gute. Hätte ich das Gewußt, dass solche Pannen auf euch zukommen, hätte ich noch mehr Werk- und Klebzeug mitgegeben. CIAO Heike und Rolf

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    • Das ist aber lieb von euch. 🙂 Wir haben jetzt auch keine Pannen mehr gehabt, sondern waren Pannenhelfer… Neuer Bericht kommt bald… Geländeerfahrung haben wir mittlerweile auch gut gesammelt. 🙂
      Ganz liebe Grüße

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  • Juhu….ihr Lieben, wir wussten gar nicht, dass ihr schon unterwegs seit???!!!?? Ganz ganz liebe Grüße von uns 6….denken an euch und haben euch so lieb. Wünschen euch ganz viel Power und keine Pannen mehr ;-)……ihr seit toll!! Weiter so!!! Bis zum nächsten Eintrag…eure Kochis!! 😉

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  • Shit happens!!! Aber lasst Euch nicht unterkriegen. Wenn nicht ihr, wer dann. Wir freuen uns riesig über die tollen Eindrücke und Bilder. Warten schon ungeduldig auf Nachschub!

    Eure Janni

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  • Das macht Euch um so Sympatischer diese Schusseligen Pannen und wie ihr damit umgeht …klasse.
    Freu mich schon auf weitere Berichte und Bilder ..auch ohne Pannen Gerne ……
    Ach ja am Besten fand ich das Bild ….Unimog ausbuddeln mit blossen Händen 🙂

    LG Ralf & Anke

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  • Hallo ihr zwei, wir haben schon länger auf ein Lebenszeichen von euch gewartet. Freut mich wenn’s euch gut geht. Wir begleiten euch!
    Katharina und Reinhard

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  • Entschuldigt, aber ich musste so lachen…. Pannen über Pannen 😂
    Es kann nur besser werden, freue mich unheimlich auf die weiteren Bilder und Berichte.
    Alles Gute Euch,
    Christine

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